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Filterpressen werden häufig im Abwasserbehandlungsprozess eingesetzt, um Schlamm durch mechanische Kompression und Filtration zu entwässern. Wenn Sie verstehen, wie Filterpressen funktionieren und welche Rolle sie bei der Abwasserbehandlung spielen, können Sie die Leistung optimieren.

Filterpressenbetrieb

Was ist eine Filterpresse?

Eine Filterpresse besteht aus einer Reihe von Filterplatten, die übereinander gestapelt und durch Abstandshalter voneinander getrennt sind. Die Filterplatten enthalten ein Filtermedium wie Stoff oder Membran, das Wasser durchlässt, Feststoffe jedoch auffängt.

Wenn Schlamm zwischen die Filterplatten gelangt, wird durch Hydraulik- oder Pneumatikzylinder mechanische Kraft ausgeübt, um die Platten zusammenzudrücken. Dadurch wird Wasser aus dem Schlamm durch die Filterplatten gepresst, wodurch der Feststoffgehalt steigt.

Nach einer gewissen Zeit wird der Druck abgelassen und der entwässerte Schlammkuchen abgelassen. Frischer Schlamm wird dann zwischen die Platten geleitet und der Zyklus wiederholt sich kontinuierlich.

Filterpressen können manuell oder automatisch betrieben werden. Automatische Filterpressen verwenden speicherprogrammierbare Steuerungen, um Komponenten zu betreiben und die Leistung zu optimieren.

Funktionsweise von Filterpressen bei der Abwasserbehandlung

In einer Abwasseraufbereitungsanlage wird Schlamm aus den Primär- und Sekundärklärbecken gesammelt und zur Entwässerung in die Filterpressen gepumpt. Der eingedickte Schlamm hat eine höhere Feststoffkonzentration, sodass die Filterpresse das Wasser leichter abtrennen kann.

Wenn der Schlamm in die Filterpressenplatten fließt, werden durch die mechanische Kompression etwa 60–70 % des Wassers entfernt, wodurch ein Schlammkuchen mit etwa 20–30 % Feststoffanteil entsteht. Durch die Volumen- und Gewichtsreduzierung lässt sich der Schlamm einfacher und wirtschaftlicher handhaben, transportieren, verbrennen oder entsorgen.

Einige der wichtigsten Komponenten in Filterpressenbetrieb umfasst:

  • Förderpumpen – Diese Pumpen transportieren den Schlamm zur Filterpresse und regulieren die Schlammdurchflussrate.
  • Hydraulikzylinder – Diese erzeugen die mechanische Kraft, um die Filterplatten zu schließen und Wasser aus dem Schlamm zu pressen.
  • Speicherprogrammierbare Steuerungen – Diese überwachen und regulieren Filterpressenparameter wie Druck, Zykluszeit und Reihenfolge.
  • Filterplatten – Sie bestehen aus rostfreiem Stahl und haben ein angebrachtes Filtermedium. Sie bilden die Filterkammern, in denen die Schlammentwässerung stattfindet.
  • Zufuhrtrichter – Diese Lagertanks sorgen für eine stetige Versorgung der Förderpumpen mit eingedicktem Schlamm.

Durch die Optimierung von Faktoren wie Plattendruck, Zykluszeit und Schlammdurchflussrate können Filterpressen die beste Effizienz und den besten Feststoffgehalt für verschiedene Arten von Abwasserschlamm erreichen. Dies verbessert die Gesamtleistung der Kläranlage und senkt die Kosten.